Schlagwort-Archive: Romane

Gelungene Satiren: Benito Wogatzkis „Das Narrenfell“ und „Fleur“

Benito Wogatzki gehörte in der DDR zu den populärsten Schriftstellern. Kurz nach seinem Tod am 25. Juli 2016 hatte ich in einem Nachruf auf diesem Blog an ihn und seine Romane »Romanze mit Amélie«, »Ein goldener Schweif am Horizont von Thumbach« und »Flieh mit dem Löwen« erinnert.

Nicht lange danach bekam ich seine Romane »Das Narrenfell« und »Fleur« geschenkt. Beide Bücher wollte ich ebenfalls auf dem Sprachrand vorstellen. Doch dann wurde der Blogbeitrag länger und länger – zu lang für den Sprachrandblog. Und so findet er sich jetzt als Zweiteiler auf den Buchentdeckungen. Im Mittelpunkt des ersten Teils steht sein Roman »Das Narrenfell«, im zweiten der Roman »Fleur«.

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Über Sieger und Verlierer in der Literatur

In Kunstwerken artikuliere sich »die Stimme der Verlierer im Weltprozeß, die hoffentlich einmal die Sieger sein werden«, formulierte einst der Literatursoziologe und Philosoph Leo Löwenthal. Konrad Lotter griff diesen Gedanken kürzlich in der Tageszeitung Junge Welt auf, kam jedoch zu einem differenzierteren Ergebnis.

Für den realistischen Roman scheine Löwenthals Feststellung zuzutreffen, doch »ganz anders verhält es sich bei den Kriminalgeschichten, die in den letzten Jahrzehnten zum Liebling der Kulturindustrie aufgestiegen sind.«

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Romane brauchen einen Prolog und Epilog – oder nicht?

Ein Roman braucht einen Prolog und Epilog – meinen zumindest viele Selfpublishing-Autorinnen und -Autoren. Tatsächlich finden sich aus ihren Reihen nur wenige Romane, die nicht mit einem Prolog beginnen. Sehr viel weniger beliebt ist bei ihnen dagegen der Epilog.

Aber brauchen Romane wirklich einen Prolog und eventuell auch einen Epilog? Was denken bekannte Schriftstellerinnen und Schriftsteller darüber und wie handhaben sie es?

Um einer Antwort näherzukommen, greife ich wahllos in den Bücherschrank und schaue mir zwei Dutzend Romane genauer an.

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