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Schlagwort-Archive: Ebooks
EU-Kommission will Frankreich und Luxemburg zu Preiserhöhungen für E-Books zwingen
Wer zu viel liest, gewinnt möglicherweise neue Erkenntnisse – und das ist nicht gut. So könnte man die Drohung der EU-Kommission gegenüber Frankreich und Luxemburg interpretieren, sie wegen der Senkung der Mehrwertsteuer für E-Books am Europäischen Gerichtshof zu verklagen.
Luxemburg hatte zum Jahresbeginn 2012 den Mehrwertsteuersatz für E-Books von 15 auf 3 Prozent gesenkt, Frankreich von 19,6 auf 7 Prozent. In beiden Ländern gilt seitdem für gedruckte und digitale Bücher der gleiche Mehrwertsteuersatz. Nach Meinung der EU-Kommission ist das allerdings nicht rechtens. Bei E-Books handele es sich gar nicht um Bücher, sondern um Service-Leistungen, für die aber kein ermäßigter Steuersatz zulässig sei.
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Verschlagwortet mit Bücher, E-Books, Ebooks, EU-Kommission, Frankreich, Luxemburg, Mehrwertsteuer
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Auch die Wissenschaften werden ihren Widerstand gegen Ebooks aufgeben müssen
Gerade lese ich wieder im Internet, dass Ebooks im Epub- und Kindle-Format nicht zitierfähig seien. Der Grund sei, dass sich das Seitenlayout dieser Ebooks flexibel an die Bildschirmgröße anpassten und die Leser zudem auch noch Schriftart und Schriftgröße selbst bestimmen könnten. Damit gebe es aber kein festes Seitenlayout mehr. Aussagen wie »siehe Seite 73« seien deshalb nicht mehr möglich.
Tatsächlich stellt das flexible Seitenlayout von Ebooks im Epub- und Kindle-Format derzeit Wissenschaftler, Sachbuchautoren und Fachverlage noch vor Probleme. Die Ursache sind aber nicht die fehlenden verbindlichen Seitenzahlen. Dass aus gedruckten Büchern grundsätzlich nur mit Seitenangaben zitiert wird, hat lediglich den ganz praktischen Grund, dass sich Zitate sonst nur mit ganz erheblichem Arbeitsaufwand überprüfen ließen.
Veröffentlicht unter Digitale Buchwelt
Verschlagwortet mit Ebooks, Epub, Fachverlage, Mobipocket, Sachbuchautoren, Wissenschaften, Zitierfähigkeit
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Egal ob gedruckte Bücher oder Ebooks: sie wollen vor allem gelesen werden
Auch wenn Michail Gorbatschow der legendäre Satz »Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben« nur in den Mund gelegt wurde, an seiner Richtigkeit lässt sich nur schwer zweifeln. Einst auf die große Politik gemünzt, gilt er doch viel umfassender. Das müssen derzeit auch Teile der Buchbranche erkennen.
Verlage und Buchhandel stehen vor tiefgreifenden Umwälzungen. Wohin der Weg geht, lässt sich bislang nur ahnen. Dass die zunehmende Digitalisierung nicht ohne Folgen bleiben wird, ist jedoch nicht mehr zu übersehen. Die Umverteilungskämpfe haben längst begonnen. Wo bis vor kurzem noch ein Heer von Lektoren, Korrektoren, Buchgestaltern, Grafikdesignern, Druckern, Buchbindern, Vertrieblern, Lageristen und Auslieferungsfahrern die Bücher unter das Volk brachten, werden heute immer häufiger nur noch wenige IT-Fachleute, Designer, Lektoren und Korrektoren gebraucht.
Ebooks zwischen Geiz-ist-geil-Verramsche und So-teuer-wie-Print-Abzocke
Fast 23 Prozent der Bundesbürger haben in den vergangenen sechs Monaten mindestens ein Ebook gelesen. Zu diesem Ergebnis ist kürzlich jedenfalls das gemeinsam von der Universität Hamburg und dem Hans-Bredow-Institut betriebene Research Center for Media and Communication gekommen.
Hat das Ebook also bereits seinen Durchbruch geschafft?
Schauen wir uns die Befragung also genauer an. Das mit Abstand beliebteste Format war das PDF-Format – obwohl bei den großen Distributoren wie Amazon und Apple dieses Format keine Rolle spielt. Betrachtet man dann noch den Anteil der Bundesbürger, die nicht nur mindestens ein Ebook gelesen, sondern auch mindestens ein Ebook gekauft haben, wird einiges deutlich. Mindestens ein Ebook gekauft haben nur 14 Prozent der Bundesbürger.
Einer der »Besten seines Faches« – jedenfalls bei den Fehlern
Ich gebe es zu: Manchmal macht es richtig Spaß, die Rezensionen und Kommentare bei Amazon zu lesen. Dass ist Tausend Mal spannender als jede Talkshow oder Casting-Show.
Da erscheint also ein Kindle-Ebook, dessen Autor sich selbst ganz unbescheiden als einen der »Besten seines Faches« lobt. Der entsprechend neugierig gewordene Leser schaut sich also die Leseprobe an – und stutzt: Gleich im ersten Satz zwei Fehler. Okay, das kann passieren. Also weitergelesen. Der zweite Satz: der nächste Fehler. Es wird spannend. Der dritte Satz: wieder ein Fehler.