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Erasmus Schöfers Romantetralogie »Die Kinder des Sisyfos« jetzt auch in einer Hörbuchfassung

Da hatte der ehemalige Leiter des Kölner Literaturhauses Thomas Böhm in der Tat eine geniale Idee, als er vorschlug, Erasmus Schöfer solle seine Romantetralogie »Die Kinder des Sisyfos« für den Dittrich-Verlag einlesen. Die Aufgabe, vor der sich Schöfer gestellt sah, kann allerdings nur als gigantisch bezeichnet werden, zählt seine Romantetralogie doch fast 2100 Seiten und feiert er in diesem Jahr bereits seinen 84. Geburtstag.

Das Ergebnis kann sich jedoch hören lassen. Am 26. Januar 2015 wurde das erste Kapitel online gestellt und seitdem folgt nahezu täglich ein weiteres. Obwohl ich sonst kein großer Freund von Lesungen bin, Schöfer höre ich gerne zu. Er hat eine ausgesprochen angenehme Art, vorzulesen.

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Erasmus Schöfers »Winterdämmerung« und die Frage nach der Zukunft

»Winterdämmerung« hat Erasmus Schöfer den vierten und abschließenden Band seiner Romantetralogie »Die Kinder des Sisyfos« überschrieben. Die Aufbruchstimmung des ersten Bandes »Ein Frühling irrer Hoffnung«, das Aufbegehren gegen den Vietnamkrieg, gegen die Notstandsgesetze, gegen die Springerpresse ist längst Vergangenheit, ebenso der Widerstand gegen die geplante Bleichemiefabrik im elsässischen Marckolsheim und eines Atomkraftwerks im badischen Wyhl, die im zweiten Band »Zwielicht« im Mittelpunkt stehen.


Foto: Heinz W. Pahlke

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WDR 5 ehrte Erasmus Schöfer zu seinem 81. Geburtstag mit einem Radiofeature

Es dürfte eines der schönsten Geburtstagsgeschenke für Erasmus Schöfer gewesen sein, dass der WDR 5 ihm am vergangenen Sonnabend im Privat-Radio ein eigenes Feature gewidmet hat, das von Ulrich Land sehr einfühlsam und informativ gestaltet wurde.

Auch mit seinen 81 Jahren hat er nichts von seinem Optimismus verloren. Dass das Feuilleton seine Roman-Tetralogie »Die Kinder des Sisyfos« kaum zur Kenntnis genommen hat, schmerzt natürlich noch immer, denn »wer hat schon eine Tatralogie geschrieben«, wie Schöfer zu recht fragt. Aber zu Boden drücken lässt er sich davon nicht, denn eines ist er auf keinen Fall: ein resignativer Mensch.

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