Archiv der Kategorie: Selfpublishing

Bücher Schreiben ist vor allem eines: harte Arbeit

Arbeit? ARBEIT? Der Angstschrei mancher Autorinnen und Autoren ist förmlich zu hören. Schreiben habe etwas mit Lust, mit Kreativität, mit Herzblut zu tun, aber niemals mit Arbeit oder gar schwerer Arbeit. Über diese dürfe man bestenfalls schreiben, wobei aber auch dieses besser unterbleiben sollte. Arbeit und Kreativität, sind sie der Überzeugung, passten nun einmal schlecht zueinander.

Wenn dann trotz aller Kreativität und allem Herzblut der Erfolg ausbleibt, liegt es natürlich ausschließlich an dem ausgebliebenen Glück und dem fehlenden Vitamin B, denn ohne diese beiden gehe es selbstverständlich nicht. Dass ein Quentchen Glück und die richtigen Beziehungen vieles zu erleichtern vermögen, soll hier gar nicht bestritten werden. Wo manche erst viele Wege probieren müssen, können andere gleich losstürmen.

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Wissen, Erfahrung, Können? Die ersetzt mein neues Computerprogramm!

Mit diesem Programm »können Privatanwender, Unternehmen und Bildungseinrichtungen professionelle Ergebnisse erzielen – unabhängig von Vorkenntnissen und Erfahrung«. Wissen, Erfahrung, Können? Wollte man den Werbesprüchen mancher Software-Hersteller und -Händler Glauben schenken, wären sie völlig überflüssig. Wer nur auf das richtige Computerprogramm zurückgreife, wird den potentiellen Kunden suggeriert, könne auf sie problemlos verzichten.

Wer wundert sich angesichts dieser Werbesprüche noch über die Flut allein schon technisch miserabler Veröffentlichungen von Selfpublishing-Autoren? Die Versprechungen sind einfach zu verlockend, um nicht allzu gerne geglaubt zu werden.

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Romane brauchen einen Prolog und Epilog – oder nicht?

Ein Roman braucht einen Prolog und Epilog – meinen zumindest viele Selfpublishing-Autorinnen und -Autoren. Tatsächlich finden sich aus ihren Reihen nur wenige Romane, die nicht mit einem Prolog beginnen. Sehr viel weniger beliebt ist bei ihnen dagegen der Epilog.

Aber brauchen Romane wirklich einen Prolog und eventuell auch einen Epilog? Was denken bekannte Schriftstellerinnen und Schriftsteller darüber und wie handhaben sie es?

Um einer Antwort näherzukommen, greife ich wahllos in den Bücherschrank und schaue mir zwei Dutzend Romane genauer an.

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Ein seltsamer Hassfeldzug gegen non-konforme Independent-Autorinnen und -Autoren

Den Initiatoren von Qindie, dem neuen Qualitätssiegel für Independent-Literatur, scheint wirklich ein Stich ins Wespennest gelungen zu sein. Anders lässt sich der Hassfeldzug verschiedener Selfpublishing-Autorinnen und -Autoren jedenfalls nicht erklären, mit dem sie nicht nur gegen das Projekt insgesamt, sondern zunehmend auch gegen einzelne Initiatoren hetzen.

Ach, Sie als Leserin oder Leser dieses Blogs kennen Qindie nicht? Das kann nicht sein. Immerhin ist Qindie nach den Worten dieser Hüter des freien Autorentums »der Versuch einer kleinen Gruppe Autoren, sich selbst als die Herren über Leser und Indies zu erheben«. Sorgenvoll fragen sie sich deshalb, was aus den Autorinnen und Autoren werde, die sich »nicht der Allmacht von Leuten wie Susanne Gerdom oder Stefanie Maucher unterordnen wollen«.

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Mit Qindie zu mehr Qualtität von selbst verlegten Büchern?

Dass Qindie, das neue Qualitätssiegel für Independent-Literatur, bei vielen book on demand veröffentlichenden Autorinnen und Autoren auf Gegenwind stoßen würde, dürfte seine Initiatoren kaum überrascht haben. Immerhin verfügen Nikola Hotel, Katelyn Faith, Susanne Gerdom, Ruprecht Frieling, Inka Loreen Minden, Birgit Kluger, Melanie Hinz, Stefanie Maucher und die meisten anderen über reiche Erfahrung im Geschäft mit der Literatur.

Bücher seien immer Geschmackssache und entzögen sich damit jeglicher Bewertung, sagen die einen Gegner, andere lehnen Bewertungen ab, weil sie die Leser beeinflussen könnten. Wieder Andere wollen lediglich Autoren dieses Recht absprechen und Bewertungen alleine den Lesern überlassen – jedenfalls solange sie keine negativen Bewertungen bei Amazon hinterlassen. Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik würden völlig überbewertet, sagen die einen, entscheidend sei alleine die Geschichte, assistieren andere. Leseproben seien völlig ausreichend, ist zu lesen, und dass der Markt schon alles selbst regeln werde.

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