Die witzig-skurrile Bilderwelt der Buchillustratorin Barbara Schumann

Wer Kinder hat, dem ist vielleicht schon mal der Name Barbara Schumann
aufgefallen – oder wahrscheinlicher ihre witzig-skurrile Bilderwelt. Seit den 1980er Jahren hat sich Baumann vor allem als Illustratorin von Kinder- und vor allem Schulbüchern einen Namen gemacht. Anfangs in der DDR, später auch in der neuen Bundesrepublik.

Annähernd 50 Bücher nennt die Deutsche Nationalbibliothek inzwischen, in denen sich ihre gleichermaßen skurrilen wie humorvollen Zeichnungen finden. Nicht eingeschlossen sind hierin die zahlreichen Schulbücher, in denen sich ihre Arbeiten finden.

Wie viele andere Künstlerinnen und Künstler aus der DDR hat auch Schumann nach der Schule erst einmal einen anderen Beruf erlernt. Nach einem Ingenieurstudium In Dresden absolvierte sie neben ihrer Arbeit als Ingenieurin bei der Ostberliner BEWAG ein Grafik-Abendstudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Seit 1982 arbeitet sie ausschließlich als Grafikerin und Buchillustratorin.

Blick in eine der Ausstellungsvitrinen
Blick in eine der Ausstellungsvitrinen in Müncheberg

Immer wieder sind Schumanns Arbeiten auch in Ausstellungen zu sehen. Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen mit ihren Zeichnungen und Buchillustrationen gab es bislang außer in Deutschland auch bereits in Japan, Frankreich, Italien, Tschechien, der Slowakei und Russland.

Ihre jüngste, »Die Kuh auf Rädern« überschriebene Ausstellung von Zeichnungen, Buchillustrationen und Collagen ist noch bis zum 31. Januar 2016 in der Stadtpfarrkirche Müncheberg zu sehen.

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Eine Antwort auf Die witzig-skurrile Bilderwelt der Buchillustratorin Barbara Schumann

  1. Heinz W. Pahlke sagt:

    Dass der Pirckheimer-Blog meinen kurzen Bericht übernommen hat, freut mich sehr, denn ich schätze diesen Blog sehr und lese ihn schon lange mit großem Interesse.