»Ronar – Drei Ähren«: ein glanzvoller Abschluss der Fantasy-Trilogie von Anke Höhl-Kayser

Ich sollte häufiger die Festplatte meines Computers aufräumen. Wäre nicht der Speicherplatz knapp geworden, hätte ich es wohl auf die lange Bank geschoben, doch so war nach langer Zeit wieder einmal eine Aufräumaktion fällig. Und das war gut so, denn so bin ich auch auf die angefangene, aber nicht vollendete Rezension des dritten, abschließenden Bandes der Ronar-Trilogie von Anke Höhl-Kayser gestoßen.

Erschienen ist »Ronar – Drei Ähren« bereits 2012. Mit ihm hat die 2009 begonnene Fantasy-Trilogie um Ronar, den jungen Elthen, ihren Abschluss. So wie »Ronar« und »Ronar – Zwei Welten« habe ich auch diesen Band gerne gelesen, obwohl Fantasy sonst selten mein Interesse weckt. Aber Anke Höhl-Kayser und ihr Ronar ist es gelungen, mich wider Erwarten doch mitzureißen.

Endlich hat Ronar seinen Platz im Volk der Elthen gefunden. Nur einen gibt es, dem der Verlauf der Ereignisse nicht gefällt und auch mächtig genug ist, die Zeit zu verändern.
Der Zauber führt die Geschichte zurück zum Anfang: Ronar lebt wieder als Ziehsohns des Schmieds in seinem Dorf.

Aber ist wirklich alles, wie es war? Was geschieht, wenn man versucht, die Zeit zurückzudrehen? Wird sie sich einen fremden Willen aufzwingen lassen – oder wird sie sich in etwas Furchtbares, Unberechenbares verwandeln?

Das Finale der Trilogie stellt Ronar vor seine schwerste Aufgabe. Zurückgeworfen in eine Zeit, die sich mehr und mehr gegen ihn wendet, muss er ohne Zauberkräfte und ohne Erinnerung an sein wahres Ich seine Fähigkeiten so schnell wie möglich zurückgewinnen, sollen seine Freunde und er selbst sich nicht im Nichts verlieren.

Natürlich muss Ronar auch im dritten Band wieder große Herausforderungen bestehen und spart Anke Höhl-Kayser erneut weder an überraschenden Wendungen noch an philosophischem Tiefgang. Hinzu kommt die für Anke Höhl-Kayser typische sehr poetische Sprache, die das Lesen zu einem Genuss macht.

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