Locker-flockig erzählt Alfred Stadlmann über eine ganz spezielle Abrechnung

Das muss man Alfred Stadlmann lassen: Er kann schreiben. Locker-flockig erzählt er aus dem Leben von Richard Seller, der als Verkäufer bei der Firma Melloplast arbeitet, bis ihn ein Herzinfarkt aufs Krankenlager zwingt. Für seinen Chef Kurt Fallberger gehört er damit ausrangiert. Seller wird entlassen.

Doch dann kommt die Stunde der Rache. Seller hat seine einstigen Kollegen und Stammtischfreunde zu einer »Stammtischsondersitzung« eingeladen. Je später die Stunde wird, desto ungezwungener lassen die Stammtischfreunde die gemeinsame Vergangenheit auferstehen. Mit einem Schuss Erotik heizt Alfred Stadlmann die Stimmung in der Kneipe zusätzlich an. Als Kurt Fallberger das Lokal betritt, scheint die Stunde der Abrechnung gekommen. Fallberger muss wie ein begossener Pudel abziehen.

Noch ahnen weder Fallberger noch die Stammtischfreunde, dass Seller ein millionenschweres Geheimnis mit sich trägt. Selbst seine Frau Simone hat er nicht eingeweiht. Mehr sei hier nicht verraten, möchte ich doch niemandem die Spannung nehmen.

Ursprünglich als Taschenbuch bei Books on Demand veröffentlicht, ist »Stammtischgespräche« inzwischen leider nur noch als E-Book erhältlich. Der Lesefreude sollte das allerdings keinen Abbruch tun.

Alfred Stadlmanns »Stammtischgespräche« bei Amazon

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